Schattennacht – @ 20six.de

Leben….

Liebe ist etwas ganz besonderes..etwas wunderbares..etwas trauriges und etwas herzzerreißendes

Es war einmal ein kleines Mädchen..ein Mädchen von grade mal sechs Jahren…

dieses Mädchen war sehr sehr einsam und sehnte sich nach Liebe…

ein hlabes Jahr später bekam dieses Mädchen liebe zu spüren…liebe die sie niemals spüren wollte…ein liebe die nicht schön war,eine liebe die weh tat..eine sehr einseitige Liebe…

das Mädchen musste ganze sechs jahre diese Liebe ertragen,bevor sie es schaffte dem Grauen zu entfliehen und frei zu sein

Das kleine Mädchen wurde von netten Menschen aufgenommen…

in der Familie lebte ein sehr guter Freund dieses Mädchens..er war immer für sie da…

er zeigte ihr was Geborgenheit und vertrauen bedeutet..und nach einigen Jahren wusste das Mädchen,das Liebe auch sehr schön sein kann…

sicherlich verfolgten sie die bösen Erinnerungen von der einseitigen liebe täglich und dennoch blieb die stark und versuchte zu erlernen was Glück bedeutet

Dann eines Tages,das Mädchen war vor einigen Tagen grade 16 geworden..kam das Mädchen nach Hause und merkte gleich,dass etwas nicht stimmt…

er war nicht mehr da,ihr Liebster…kurze Zeit später erfuhr das Mädchen,das ein Autounfall das Leben ihres Liebsten beendet hat.

Das Mädchen stand erneut am Abgrund,wollte weichen aus der welt…eine schlimme Phase kam über das Mädchen..sie zog sich sehr zurück,suchte sich eine eigene Wohnung und begann Mauern zu bauen und Masken zu tragen

und selbst heute,gut acht Jahre später,ist das Mädchen immer noch gefangen,jetzt im Körper einer Frau…geschunden durch ein schreckliches Leben..und dennoch nicht aufgegeben..noch nicht..

und weißt du warum…weil das Mädchen tief in sich weiß,das der Mensch,der ihr alles bedeutete und immernoch alles bedeutet…sein leben umsonst gelebt hätte,wenn das Mädchen ihres verschenkt hätte

es ist nicht leicht-das wird es niemals sein und doch weiß heute die Frau,das es richtig war dem Menschen sein leben zu schenken um ihm jeden Tag aufs neue zu erzählen was sie erlebt hat

denn das Mädchen weiß,ihr Liebster würde ihr diese Tat niemals verzeihen..und so rafft sich die Frau auf und lebt in den Tag hinein..kämpft und versucht stark zu sein hinter den Mauern unter den Masken


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6.4.08 20:21, kommentieren

Wieder ein Tag—-

Heut morgen stand ich mit recht gemischten Gefühlen auf. Ich habe kein Auge zu getan,die ganze Nacht wach gelegen und gegrübelt was nun ist und was werden soll. Es kann doch nicht sein,dass man mit Bauchschmerzen zur Arbeit geht.Allzu gern w+rde ich ihr einfach mal die Meinung sagen, ihr sagen das sie sich nicht wie Gott aufspielen kann nur weil sie mich bezahlt….aber dann kann ich wohl gleich meine Sachen packen.

Es kam dann doch alles wieder anders heut.Fing recht gut an,viele nette Patienten und die Sache von gestern schien vergessen.Aber ich häte mir ja denken können,dass noch was kommt.Eigentlich hätte ich um dreizehn Uhr Feierabend machen sollen. Viertel vor kam sie dann zu mir und sagte ich  müsse die Rechnugen jetzt schrieben und musste zich Befunde aussortieren und scannen…Sklavenarbeit…mein Tag war dann um 17 Uhr vorbei.

Ich war noch lange nicht fertig, habs aber aufgegeben,kein Mensch kann das an einem Nachmittag schaffen. Wahrscheinlich will sie morgen nur wieder einen Grund haben.Ich mag noch gar nicht dran denken. Zum Glück kommen ja die Osterfeiertage..ein bißchen Zeit für mich,weg von der Arbeit…hoffentlich wird dann alles besser.

Habe heute meinen Konsilliarbericht bekommen. Die fünf Probestunden habe ich am Freitag überstanden. Bisher ist ja nicht viel passiert in der Therapie aber ich habe mich entschlossen es durchzuziehen, schlimmer kanns ja eigentlich nicht mehr werden. Und grade jetzt bei dem Stress ist es wieder ganz besonders schlimm…kaum an nur einem Messer kann ich vorrüber gehen, da kommt die Stimme in meinem Kopfe zum vorschein, mein Dämon und ich erliege ihm..die letzten Tage ist es wieder ganz besonders schlimm.

Habe solche Angst das die das auf der Arbeit mitbekommen, die denken sich ja jetzt schon ihren Teil weil ich immer nur allein in die Umkleide gehe…

Ich will das einfach alles nicht mehr…ich würd mich so gern wehren…


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19.3.08 19:44, kommentieren

Mal wieder ein grausamer Tag…

Endlich ist der Tag vorbei,endlich wieder daheim.Ich könnt heulen,ich könnt schreien,ich fühle mich so hilflos.

Im September kam die frohe Nachrricht,endlich ein neuer Job, endlich wieder ein bißchen Geld in der Tasche,nette Kollegen.Im Oktober dann sollt es los gehen. Ich (Arztheferin) als Erstkraft in einer Dermatologischen Praxis und das so gut wie direkt nach der Ausbildung.Was für eine Chance..der einzigste Nachteil eine andere Stadt.

Ich verstand mich von Anfang an mit allen wunderbar,…doch nach und nach kamen erste Sachen auf, die mir zu denken gaben…Personalnummer 26 und das wo Frau Dr. die Praxis doch erst vier Jahre hat…wir sind momentan vier Helferinnen. Ich als einzige den ganzen Tag.Komme praktisch als erste und gehe dann irgendwann als letze. dann zwei auf 400€ die jeweils 13 Std arbeiten und eine Halbtagslady die aber auch immer nur Vormittags da ist.

Vor zwei Wochen dann der erste Schlag.Wir haben eine Assistenzärztin..eine wunderbare Frau und eine noch bessere Ärztin…kein vergleich zur eigentlichen Chefin..naja wollen wir es sie lieber nicht hören lassen. Sie also die Assistenzärztin arbeitet immer Mo Di und Mi. Mittwoch mittag bin ich immer allein mit ihr. Sie war schon den ganzen Tag ganz schlecht drauf, sah so traurig aus….als dann alle Patienten weg waren begann sie mit mir zu erzählen, fing an zu weinen und meinte das sie gekündigt worde sei…sie dürfe jetzt nur noch Montags auf Stundenbasis arbeiten…ich war so niedergeschmettert,fühlte mich so hilflos…

Kaum zu Hause fing ich natürlich an mir große Sorgen zu machen…wenn nur noch eine Ärztin da ist brauch sie auch nicht drei Helferinnen die gleichzeitig da sind…und wir sind ja alle noch in der Probezeit…ich habe solche Angst dass das jetzt nicht klappt…grade Umgezogen voller guter Dinge…und nun wirds immer schlimmer und schlimmer…

Letzte Woche hat sie dann unsere Kosmetikerin rausgeschmissen…Kosmetik bis auf weiteres gestrichen….

Heute hat sie mir den ganzen Tag nur irgendwelche Dinge angelastet..nichts konnte ich der Chefin recht machen..dies war falsch und jenes nicht richtig…obwohl sie größtenteils selbst schuld war…muss ich mir irgendwie immer alles gefallen lassen??Sie ließ natürlich gleich wieder nen tollen Spruch fallen von wegen das kommt nicht wieder vor sonst….

Also wieder eine zerstreute schlaflose einsame Nacht. Mit großer Sorge das ich morgen nicht die kündigung präsentiert kriege..schließlich bin ich diesen Monat noch in der Probezeit.

Mein Liebster kann auch nicht bei mir sein…er muss arbeiten..kann ihn erst Donnerstag wiedersehen…ich vermisse ihn so…ich fühle mich so hilflos…wo ist die Hoffnung auf gute Zeiten?


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18.3.08 19:05, kommentieren