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“In dieser Gesellschaft brodelt es.”

Mit diesem Titel überschreibt spiegel-online ein Interview mit Oskar Negt, in dem es zwar nicht ums Altwerden geht, aber um Gedanken zur politisch-sozialen Situation unseres Landes.

http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,710880,00.html

14.8.10 18:14


ein link zu einem interessanten Interview, in dem es nicht nur ums Altsein geht, sondern auch um ein Kunstprojekt:

 http://www.altersdiskriminierung.de/magazin/artikel.php?id=3788

 

13.8.10 18:18


“granny chic”

so heißt das, wenn sich junge Frauen die Haare grau färben, wie Lady Gaga, Pixie Geldof und andere berühmte girls unter dreißig.

Ein neuer Trend. Und wer weiß, ob die sich als Nächstes Falten machen lassen, da, wo andere sie sich weg machen lassen.

4.8.10 20:05


Lachen Lachen Lachen

Gelotologen, das sind Lachforscher, haben untersucht, welche Regionen im Gehirn aktiv sind, wenn wir lachen. Sie schließen aus ihren Entdeckungen, dass man bei Krankheiten wie Demenz und Alzheimer  die von ihnen betroffenen Gehirnstellen in Relation setzen kann mit den Stellen, die beim Lachen aktiv werden.  Damit hätte man einen neuen Ansatz zur Vorbeugung oder Therapie.

Mehr zum Thema unter:

http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,707374,00.html

21.7.10 10:21


“SO VIEL ENERGIE”

Künstlerinnen in der dritten Lebensphase. Ein Buch von Hanna Gagel, erschienen 2005 im AvivA Verlag, Berlin.

Ein kleiner Auschnitt aus der Einleitung:

Im Werk älterer Künstlerinnen ist vielfach eine neue, intensivierte Authenitizität zu beobachten. Ab 50 scheinen sie unbekümmerter zu arbeiten, eine neue Freiheit zu erleben, die oft mit einem Energieschub verbunden ist. Offensichtlich mobilisiert das Verfolgen eigener Ideen und Arbeiten die Lebensenergie und hält das kreative Potential wach, wenn es auf individuellen Lebens- und Kunstkonzepten basiert.

15.7.10 19:38


Sie sind jünger, als Sie denken!

Das ist der Titel des Artikels von Annette Schäfer in der PSYCHOLOGIE HEUTE, Juni 2010 über Experimente von Ellen Langer, Sozialpsychologin und Harvardprofessorin, mit alten Menschen.

Hier geht es um ein Experiment, das im Jahr 1979 in USA durchgeführt wurde.

Langer untersucht welch fundamentale Wirkung die innere Einstellung eines Menschen auf den Körper hat. In ihrem Buch COUNTERCLOCKWISE, das 2009 erschienen ist, schreibt sie unter anderem: „Wer sich selbst undifferenziert als alt oder krank etikettiert, wird leicht Erfahrungen in einen Topf werfen, die gar nichts miteinander zu tun haben. Wenn ich beispielsweise Arthritis habe und unter Rückenschmerzen leide, übersehe ich vielleicht, dass mein Bett eine neue Matratze braucht, weil ich automatisch annehme, dass alle meine Schmerzen auf die Arthritis zurückgehen. Sobald ich aber gelernt habe, auf die Schwankungen meines Körpers zu achten, bin ich besser in der Lage zu fragen, was die Gründe für die Veränderungen sind und was ich machen kann, um sie zu kontrollieren.“

Langers Counterclockwise-Studie von 1979 ging so:

Man rüstete ein abgelegenes Kloster im Staat New Hampshire so um, dass man sich dort zwanzig Jahre zurückversetzt fühlte, ins Jahr 1959. Im Radio tönten die Lieder dieser Zeit, im Fernsehen liefen die Filme aus dem Jahr 1959, Bücher standen als entsprechende Neuerscheinungen im Regal, und alles Moderne hatte man, soweit vorhanden, weggeräumt. Nun lud man 16 Männer im Alter zwischen Ende 70 und Anfang 80 für eine Woche in diese auf Vergangenheit gestaltete Umgebung ein.

Langer teilte die Gruppe auf und gab unterschiedliche Vorgaben für die Zeit des Aufenthalts im Kloster. Die Experimentalgruppe sollte sich vorstellen, es sei 1959, und die Teilnehmer sollten sich so verhalten wie sie es 20 Jahre früher getan hätten. Wenn sie also von sich selbst redeten, dann sollten sie es so tun wie sie es zwanzig Jahre früher getan hätten. Jeder redete also von sich selbst wie wenn er noch im Beruf stünde und die Pensionierung in weiter Ferne läge. Angelegenheiten, die nach 1959 passiert waren, sollten nicht erwähnt werden. Der Kontrollgruppe wurde vorgegeben sich lediglich an die Zeit vor zwanzig Jahren zu erinnern, und sie durften durchaus in Erinnerungen schwelgen, sollten jedoch nie vergessen, dass es nun 1979 ist und sie alte Männer sind.

Ergebnis der Studie war, dass es in beiden Gruppen deutliche positive Veränderungen gab, wobei die erste Gruppe, also die Männer, die so tun sollten wie wenn sie zwanzig Jahre jünger wären, deutlich stärkere „Verjüngungsmerkmale“ aufwiesen als die Kontrollgruppe.

 

Ich erlaube mir zu fragen, woher die 16 Männer um die achtzig, die am Experiment teilnahmen, kamen. Wenn man sie aus einem Altenheim geholt hat, was nahe liegt, so wundert es mich überhaupt nicht, dass alle innerhalb von einer Woche auflebten und sich verjüngten, denn allein der Wechsel vom Alltag in einem Heim zu der beschriebenen Untersuchungs-Situation muss belebend gewirkt haben. Was mir aber vor allem positiv wirkungsvoll erscheint ist die Aufmerksamkeit, die den alten Männern zuteil wurde, die Erfahrung, dass sie wichtig waren und man sich für sie interessierte. Über diesen Aspekt und seinen Anteil an der Wirkung wird in dem Artikel über das Experiment von Ellen Langer nichts erwähnt. 

 

Counterclockwise heißt übrigens Gegen den Uhrzeigersinn.

3.7.10 10:21


1.7.10 22:03


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