Neues vom Gasmann, Southstream und Nordkorea
rt – Der besuch von Kim Jong Ill, seines Zeichens vom Volke geliebter Herrscher über Nordkorea, in Russland trägt früchte. Das Projekt einer Gaspipeline die Nordkorea durchschneidend Südkorea mit Gas versorgen soll, führte nun zu einer Binationalen Arbeitsgruppe. Preis für die Versorgung des Nordkoreanischen Erzfeindes mit russischem Gas, dürfte die hohe Transitgebühr sein, welche die klammen Devisenkassen füllen soll.
Für Südkorea im übrigen ergibt sich eine sicherlich gewisse Abhängigkeit durch deren Erzfeind Nordkorea.
Selbiges Argument, die Abhängigkeit Europas führte bereits zum Nordstream Projekt, das Gas aus Russland nach Deutschland und in die Niederlande führen soll. Ganz unter Umgehung nationaler politisch instabiler und zum Gasdiebstahl neigender Territorien.
Genau aber der Oberschlawiner Ukraine schlägt nun vor die geplante South-Stream Pipeline, welche das Schwarze Meer queren soll über Ihr Territorium zu verlegen. Billiger so argumentiert man, sei das. Mittel und Südeuropa allerdings wären damit erneut einem höheren Versorgungsrisiko ausgesetzt. Nicht umsonst plant Gasprom keine Leitung durch den Kiever Machtbereich.
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