Russisches tagebuch – @ 20six.de

Dienstag 23. August 1994

Für die vergangenen zwei Wochen, ließ immer bitte die Tagebücher von Ina und oder Andrea.



Heute kehrten wir wieder von der Flußfahrt zurück, die uns seit Donnerstag den Jurjusan hinunter geführt hatte. Lediglich etwas müde bin ich noch, ansonsten zeigte sich in diesem Jahr das Wetter von seiner besten Seite. Nur ein einziger Tag, an denen es kurzzeitig nieselte.



Lediglich die Nächte in den überfüllten Zelten, die es mit unzähligen Stechmücken übelster Art – Ich zeigte alleine an der

linken Hand 35 Einstiche-zum teilen galt…



Durch das engste Liegen, wurde zumindest der Gefahr des Erfrierens entgegengewirkt, auch wenn der Aufenthalt in der

untersten Schicht bestimmt nicht angenehm war.

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Siemens-RosAtom – wie gehts weiter?

rt – Steht die noch nicht geschlossene Ehe von Siemens und Rosatom vor dem aus?

Zumindest was es die Reaktortechnik betrifft, scheint es so. Hintergrund dürfte der angekündigten Ausstieg von Siemens aus dem Atomgeschäft sein. Ganz, nein nicht ganz, eine kleine Sparte, die der Atommedizin, soll wohl mit Rosatom in ein Joint-Venture eingebracht werden. Der bisherige Plan, auch das Kraftwerkgeschäft zusammenzulegen scheiterte erst an den Steinen, die der französische AVERNA Konzern Siemens und Rosatom in den Weg legte. Nach Fuckuoyima scheint man bei Siemens auf den angestammten Märken keine interessanten Chancen mehr zu sehen. Möglich ist, das die gesammte Nukleartechnologiesparte (ausser der Medizintechnik) komplett an Rosatom übergehe, für den russischen Hersteller wäre dies ein immenser Technologiegewinn.

Neues vom Gasmann, Southstream und Nordkorea

rt – Der besuch von Kim Jong Ill, seines Zeichens vom Volke geliebter Herrscher über Nordkorea, in Russland trägt früchte. Das Projekt einer Gaspipeline die Nordkorea durchschneidend Südkorea mit Gas versorgen soll, führte nun zu einer Binationalen Arbeitsgruppe. Preis für die Versorgung des Nordkoreanischen Erzfeindes mit russischem Gas, dürfte die hohe Transitgebühr sein, welche die klammen Devisenkassen füllen soll.

Für Südkorea im übrigen ergibt sich eine sicherlich gewisse Abhängigkeit durch deren Erzfeind Nordkorea.



Selbiges Argument, die Abhängigkeit Europas führte bereits zum Nordstream Projekt, das Gas aus Russland nach Deutschland und in die Niederlande führen soll. Ganz unter Umgehung nationaler politisch instabiler und zum Gasdiebstahl neigender Territorien.

Genau aber der Oberschlawiner Ukraine schlägt nun vor die geplante South-Stream Pipeline, welche das Schwarze Meer queren soll über Ihr Territorium zu verlegen. Billiger so argumentiert man, sei das. Mittel und Südeuropa allerdings wären damit erneut einem höheren Versorgungsrisiko ausgesetzt. Nicht umsonst plant Gasprom keine Leitung durch den Kiever Machtbereich.

UARS – Gefahr aus dem All

rt – UARS, ein Amerikanischer Forschungsatellit droht in den nächsten tagen abzustürzen. Der seit mehr als sechs Jahren aufgegebene Forschungssatellit der Nasa ist seit 1991 im Kosmos unterwegs. Viele Jahre lang maß er in 600 Kilometern Höhe den Ozonwert, die Winde und Temperaturen in der Stratosphäre, sowie die Sonnenenergie.

Russische Medien wollen nun „berechnet“ haben, das ausgerechnet Moskau im potentiellen Absturzkorridor liege.

Nach Nasa-Angaben ist es jedoch noch viel zu früh, mögliche Absturzorte und -daten zu nennen. Das Risiko, dass durch einen Satelliten absturz Menschen verletzt werden, sei „extrem gering“. Seit Beginn der Raumfahrt in den 50er Jahren habe es bisher keine Schäden gegeben, wenn Müll aus dem Orbit auf die Erde fiel.

Zu erwarten ist, das der mehr als 6 Tonnen schere Satellit beim Eintritt in die dichte Aptmosphäre auseinaderbreche und weitestgehend verglühe.

Bei all der Spekulation – zm,inest ein Datum, um den 24 September, deutet sich an und dürfte sich in den nächsten Tagen präzisieren.

Ganz vergessen: Dima – S dnjom Rozhdenja

Tja da haben wir ganz übersehen, das der Präsident der Russischen Föderation Gestern geburtstag hatte.



Nachträglich alles Gute vom RT!

KHL – eine faire Liga

(rt) Als besonders Fair zeigen sich derzeit viele Teams und auch die Fans der in der Kontinentalen Hockey Liga spielenden Vereine. Dem Clob Lokomotive Jaroslawl, der durch den tragischen Flugzeug absturz vom Mittwoch praktisch das gesammte Team umkam, wollen Sie für den Neubeginn Spieler stellen. Das besondere – diese Aktion wird auch von vielen Fans mitgetragen oder sogar von ihren Clubs eingefordert.

Treibstoff-Triebwerk-Antenne

(rt) Während die Flugschreiber zur Analyse nach Moskau geschieckt werden, kursieren verschiedene Gerüchte zur Unfallursache.

Einerseits verdichten sich die Hinweise, das das berühren einer Antenne den Absturz verursacht haben soll, anderererseits muss es auch hierfür einen Grund geben.

Derzeit wird ein Triebwerksausfall genannt, ebenso aber minderwertiger Treibstoff, mit dem die Jak-42 betankt worden sein soll. Bildet man eine logische Kette, so könnte das eine das andere begünstigen/auslösen.

Schlechtes Kerosin führt zu weniger Leistung und Höhengewinn, dem Triebwerksausfall und die zu geringe Höhe dann zu der berührung der Antenne.

Flugverbote für alte Maschinen?

(rt) Der russische präsident Dmitrij Medwedew hatte schon nach dem letzten Absturz konsequenzen für den russischen Luftverkehr gefordert. Wie so oft tat sich aber zuwenig. Die diesjährige Pechsträhne der russischen Luftfahrt zeigt jedoch, das sich der Markt zunehmend spaltet. Auf der einen Seite Unternehmen, welche mit verschleißbehafteten Maschinen aus Sowjetischer Produktion und Billigpersonal primär das russische Hinterland mit Flugdienstleistungen versorgen, auf der anderen Seite die großen russischen Airlines, welche seit langem ihren Flugpark auf moderne russische und internationale Modelle umgestellt haben.

Gleichwohl – dieses mal scheint das berühren einer Antenne der Unfallverursacher zu sein, nicht schlechte Wartung, verschleiß etc.

KHL sagt kompletten Spieltag ab.

(rt) Nach dem tödlichen Flugzeugabsturz des Eishockey Teams von Lokomotive Jaroslawl hat die Kontinentale Eishockey-Liga (KHL) alle Partien des ersten Spieltags abgesagt. Darauf hätten sich der KHL-Aufsichtsratsvorsitzende Wjatscheslaw Fetissow, KHL-Präsident Alexander Medwedew und der Vorsitzende der Spielervereinigung, Andrej Kowalenko, geeinigt, wie die KHL am Donnerstag auf ihrer Internetseite mitteilte.



Bei dem Unglück am gestrigen Mittwoch (07.09.2011) war fast das gesamte Team von Lokomotive Jaroslawl an Bord der verunglückten Chartermaschine. Von den insgesamt 45 Passagieren der Jak-42 verloren 43 ihr Leben. Als Ursache wird bisher das berühren einer Antenne vermutet.



Im Team von Lokomotive Jaroslawl spielten neben dem Deutschen Robert Dietrich noch weitere Ausländische Spieler aus Tschechien, der Slowakei und Kanada. Der mehrmalige Meister spielte in der Kontinentalen Hockey Liega (KHL), welche nach der NHL als zweitstärkste der Welt gilt.



In Jaroslawl versammelten sich am gestrigen Abend tausende Fans, um mit Kerzen und Blumen von ihren Idolen abschied zu nehmen.

WikiLeakt: Sexismus im Ministerium des Äußeren

(rt) WikiLeaks – die Enthüllungsplattform im Internet veröffentlichte Dokumente, in denen sich der US-Botschaftler in Moskau, John Beyrle, über die Mitarbeiter des MID (Minsterium der Äußeren Angelegenheiten) beklagt. Etwas Sissy kommt das schon rüber, etwa als wolle Beyrle sich zunehmend dem Feminismus verschreiben. Oder aber er heuchelt damit politische korrektheit.

Egal wie – das MID sei auf jeden Fall „eine sexistische Bastion slawischer Männer“ mit gerimgem Frauenantein un zudem meist niederen Positionen, wie z.B. Sekretärinnen.

Scheinbar Sissy ohn wohl entgangen das dort die korrekte Bezeichnung Sekretuierte lautet… zumindest erzählt man sich seit Jahren einen derartigen Witz!

Schlimmer noch scheint für Beyrle die Ständie Kontrolle aller Informationen und Kontakte zu sein. Es Herrsche wie in der Sowjetunion – eine streng hierarchische Struktur. Zudem benutze man dort kaum moderne Kommunikationsmittel.

Letzteres ist wohl sehr schlimm, denn Aktenordner lassen sich Online nicht abhören… oder was geht das Johanna Beyrle eigentlich an?



Unsere Lehre jedenfalls: WikiLeaks – immer für einen Lacher gut!

Limitierter Startstopp?

(rt) Leichte Verwirrung zu den ausgesetzten Starts der RosKosmos Raumflotte kommt momentan auf. Unbestätigten Gerüchten zufolge, arbeitet man schon daran den Raumtransporter Progress M-13 am 14ten Oktober zu starten.

Möglich, das man sich hinsichtlich der seitens der NASA heraufbeschworenen Szenarien hinsichtlich einer ISS Evakuierung und einem möglichen Absturz zu dieser Maßnahme durchgerungen hat.

Litauen: Mirage kolidiert mit L39

(rt) eine französische Militärmaschine vom Typ Mirage 2000 kolidierte heute mit einem Litauischen L39 Mititärjet tschechischer bauart. Die Kollision fand über Litauischem territorium statt, wo Frankreich im Rahmen der Nato die Luftraumüberwachung inne hat.

Während die Mirage trotz schäden landen konnte, verliesen die litauischen Piloten ihr Fluggerät mittels der Katapultsitze. Das Füherlose Flugzeug L39 stürtzte unkontrolliert ab.

Alleine die tatsache, das der litauische Luftraum, mittels fremder Streitkräfte gesichert wird und das deren eigene Flugzeuge „von der Nato vom Himmel geholt werden“ sorgt für eine gewisse Erheiterung in den russischen medien.

Im Kosmos gestrandet

(rt) Nach dem Verlust eines Satteliten, scheiterte in der verganmgenen Woche auch der Start eines Progress-Raumtransporters, welcher Versorgungsgüter zur ISS bringen sollte.

RosKosmos – die russische ESA – hat daher vorerst einmal einem mehrwöchigen Startstopp für alle Kosmischen Schiffe verhängt. Aufgeschreckt durch die Pannenserie sollen nun alle Raumfahrzeuge zuerst penibelst überprüft werden. Auch in Hinblick, auf das renome der russischen Raumfahrt.



Russland ist derzeit einziger Partner, der (eigentlich) den Fharplanmäßigen Pendelverkehr zur internationalen Raumstation aufrecht erhalten könnte.



Der nächste Start einer russischen Trägerrakete wäre vom europäischen Weltraumbahnhof Kouru in Französisch Guyana (Afrika) geplant gewesen.

Usain Bolt auf Dope?

(rt) In einem russischen, wie aber auch vielen internationalen Sportblättern gibt es derzeit ein Thema. Das überraschende Ausscheiden von Usain Bold in der Leichtathleten WM in Daegu.

Auf der einen Seite stehen diejenigen, die eine Abschaffung der gerade mal zwei jahre alten Regel befürworten. Zumindest für Spitzensportler. Sogenannte Geldbringer… diese sollten doch einen Fehlstart frei haben, andere nicht. Das wäre doch FAIR, oder?



Noch eigentümlicher jedoch, was selbst erstklassige Sportmagazine als weiteren möglichen Grund angeben. Fehlstart=Disqualifikatio=keine Dopingprobe.



Da gerade „der Champ“ wohl hinreichend Erfahrung haben sollte, leitet man daraus ab, das der Fehlstart ggf. provoziert war. Ein nicht näher genannter Informant aus dem Sportbereich erklärte, das dieseser Notausgang nicht „unüblich“ wäre. Auch bei der besten Betreuung sei nicht immer Sicherzustellen, das keine Leistungsfördernden Substanzen mehr nachweisbar seien. Um nicht durch einen einfachen Rückzug den Verdacht zu erwecken werde dann früh gestartet. Na wie FAIR ist das denn?

Türkisches Gift – Massenvergiftung russischer Touristen

(rt) Erneut sind in der Türkei mehrere russische Touristen von einer schweren Vergiftigswelle betroffen. Zehn Gäste des „Lana Park“ Hotels in Alanya erkranten an einer dubiosen Vergiftung und mussten in ein Krankenhaus eingeleifert werden. Im selben ort waren bereits im Juli 98 russische Staatsbürger vergiftet worden.

Als Ursache werden jedoch nicht, wie beim populärsten Fall (21 Vergiftete, 5 Tote) gepanschter Alkohol verantwortlich gemacht, sondern mit Gift versetztes Wasser aus sog. Coolern. Diese Trinkwasserspender stehen zunehmend an öffentlichen Stellen in den Hotels.

Zudem verstarb am Sonntag ein vor zwei Monaten ebenfalls vergifteter Dentist in Moskau. Man hatte ihn zur besseren Versorgung mit einem Spezialflugzeug aus der Türkei dorthin verlegt.

Ob die Vergiftungen auf Anschläge zurückzuführen sind ist bisher nicht geklärt.