21933360

PastorHolzauge
PastorHolzauge




PastorHolzauge



  Startseite
  Archiv
  Gästebuch
  Kontakt
 

  Abonnieren
 




  Links

   pastorholzauge





  Letztes Feedback

   22.05.16 14:52

   
swiss replica wa
   22.05.16 14:52

   
swiss replica wa
















http://20six.de/pastorholzauge




powered by
20six.de
















Am 7. Sonntag im Jahreskreis B 2009, dem 22. Februar, können Sie im Gottesdienst über die folgen Texte nachdenken:

 

2. Lesung 2 Kor 1,18-22

Gott ist treu, er bürgt dafür, dass unser Wort euch gegenüber nicht

Ja und Nein zugleich ist. Denn Gottes Sohn Jesus Christus, der euch durch uns verkündigt wurde – durch mich, Silvanus und Timotheus -, ist nicht als Ja und

Nein zugleich gekommen; in ihm ist das Ja verwirklicht. Er ist das Ja zu allem, was Gott verheißen hat. Darum rufen wir durch ihn zu Gottes Lobpreis auch das Amen.

Gott aber, der uns und euch in der Treue zu Christus festigt und der uns alle gesalbt hat, er ist es auch, der uns sein Siegel aufgedrückt und als ersten

Anteil (am verheißenen Heil) den Geist in unser Herz gegeben hat.

 

Wenn jemand wissen will, was von einem Gottesverhältnis abhängt, so genügt es zu wissen: „In ihm (Christus) ist das Ja verwirklicht. Er ist das Ja zu allem, was Gott verheißen hat.“ Was ist dieses Ja? Wo es fehlt, bleibt auf Dauer kein Vielleicht oder Als ob, sondern das Nein nimmt diese Stelle ein.

Das Ja ist als Zustimmung Ausdruck für die Übereinstimmung und somit Nachweis eines Verhältnisses. Was hält oder Halt gibt, ist die Kraft. Gottes erste und fortwährende Gabe ist die Kraft. Wo sie wirkt, kann der Mensch bejahen. Die Bejahungskraft hat den Charakter des Unbedingten. Sie ist darum unverzichtbar. Von ihr hängt für den Menschen in Zeit und Ewigkeit alles ab. Könnte er alles bejahen, könnte er alles erreichen und verwirklichen. Könnte er nichts mehr bejahen, wäre er zu allem unfähig, also tot.

Niemand kann im Umgang mit einander mehr tun, als bejahenswerte Situationen zu schaffen. Würden die Menschen die Bejahungskraft des anderen wenigstens nicht vermindern oder unterdrücken, wäre das Kommen des Gottesreiches in einer Glaubensgemeinschaft schon zu erfahren. 

 

Evangelium Mk 2,1-12

Als er einige Tage später nach Kafarnaum zurückkam, wurde bekannt, dass er (wieder) zu Hause war. Und es versammelten sich so viele Menschen, dass nicht einmal mehr vor der Tür Platz war; und er verkündete ihnen das Wort. Da brachte man einen Gelähmten zu ihm; er wurde von vier Männern getragen. Weil sie ihn aber wegen der vielen Leute nicht bis zu Jesus bringen konnten, deckten sie dort, wo Jesus war, das Dach ab, schlugen (die Decke) durch und ließen den Gelähmten auf seiner Tragbahre durch die Öffnung hinab. Als Jesus ihren Glauben sah, sagte er zu dem Gelähmten: Mein Sohn, deine Sünden sind dir vergeben! Einige Schriftgelehrte aber, die dort saßen, dachten im stillen: Wie kann dieser Mensch so reden? Er lästert Gott. Wer kann Sünden vergeben außer dem einen Gott? Jesus erkannte sofort, was sie dachten, und sagte zu ihnen: Was für

Gedanken habt ihr im Herzen? Ist es leichter, zu dem Gelähmten zu sagen: Deine Sünden sind dir vergeben!, oder zu sagen: Steh auf, nimm deine Tragbahre, und geh umher?  Ihr sollt aber erkennen, dass der Menschensohn die Vollmacht hat,

hier auf der Erde Sünden zu vergeben. Und er sagte zu dem Gelähmten: Ich sage dir: Steh auf, nimm deine Tragbahre, und geh nach Hause! Der Mann stand sofort auf, nahm seine Tragbahre und ging vor aller Augen weg. Da gerieten alle außer sich; sie priesen Gott und sagten: So etwas haben wir noch nie gesehen.

 

Die Heilung des Gelähmten ist nur durch die konstitutive Kraft des Wortes Jesu zu erklären. Die Wirkung seines Wortes hängt jedoch davon ab, ob es Interessenten an seinem Wirken gibt. Der Gelähmte muss als ein total Unfähiger gesehen werden, der sein Interesse nur stumm im Miteinander zeigen kann. Denn es heißt: „Als Jesus ihren Glauben sah, sagte er zu dem Gelähmten: Mein Sohn, deine Sündern sind dir vergeben.“ Also wird ihm alles gegeben, was ihm fehlt. Darum wird das Können Jesu mit dem Wort „Vollmacht“ bezeichnet.

Wo die Vollmacht des Auferstandenen in der heutigen Kirche wirksam ist, wird sich nur schwer aus der Erfahrung ermitteln lassen.

Wir müssen glauben, dass das Bekenntnis zu Wahrheit zu praktischen Fähigkeiten führt. Das aber hängt von unserem Heils- und Selbstverständnis ab. Wir müssen verstehen, wann das Leben umsonst wäre. Es wäre alles umsonst, wenn wir nicht werden könnten, was wir für immer sein sollen.

 


21.2.09 18:18
 

Letzte Einträge: Kommentar zu den Perikopen des 12. Sonntags im Jahreskreis C – 19. Juni 2016, Was ist das Wesentliche?, Umfrage der Wochenzeitung Christ in der Gegenwart „Mut zur Religion“. , Schuf Gott den Menschen, Kommentar zu den Perikopen des 13. Sonntags im Jahreskreis C – 26. Juni 2016, Kommentar zu den Evangelien der 13. Woche im Jahreskreis C – 27.06.- 02.07.2016







bisher 0 Kommentar(e)    
TrackBack-URL




Name:


Email:


Website:


E-Mail bei weiteren Kommentaren

Informationen speichern (cookie)








 smileys einfügen







Verantwortlich für die Inhalte und Daten dieses Weblogs ist der Autor.
Datenschutzerklärung / Dein kostenloses Weblog bei 20six.de / myblog.de!







Werbung